Immer der Nase nach!

Der menschliche Geruch setzt sich aus mindestens 120 frei kombinierbaren chemischen Substanzen zusammen – flüchtige Verbindungen, die für unseren ganz individuellen Körpergeruch sorgen. Und dieser Geruch kann, eine gute Körperhygiene vorausgesetzt, auch gerne mit Stolz getragen werden!

Denn: für beide Geschlechter wirkt der Körpergeruch des jeweils anderen Geschlechtes extrem anregend. Männlicher Achselschweiß wirkt beruhigend und entspannend auf das weibliche Geschlecht. Das im Schweiß enthaltene Androsteron, eine testosteronähnliche Substanz, entfaltet seine Wirkung sogar dann, wenn die Damen sich dessen gar nicht bewusst sind. So wie in diesem Experiment: In einem leeren Wartezimmer setzten sich die weibliche Probandinnen bevorzugt auf die Stühle, die ohne ihr Wissen mit dem männlichen Schweißgeruchsköder benetzt worden waren.

Der subtile weibliche Duft, den Frauen an ihren fruchtbaren Tagen mittels Geruchsbotenstoffen aussenden, lässt wiederum den männlichen Testosteronspiegel steigen. Das macht die Herren risikobereiter und spendabler. So bekommen beispielsweise Tänzerinnen in Tabledance-Bars deutlich mehr knisternde Scheine von den männlichen Gästen zugesteckt, wenn die Damen kurz vor dem Eisprung stehen.

Das Prinzip funktioniert aber leider auch andersherum: Im Alter verlieren die Geruchsstoffe an Intensität, gewinnen dafür aber eine charakteristische, leicht erkennbare Note. Und das leider aus gutem Grund – biologisch soll klar erkennbar sein, welche Frau bzw. welcher Mann sich (noch) für die Fortpflanzung eignet.

Auch einige Krankheiten lassen sich relativ zuverlässig am Geruch erkennen. Ein Nierenversagen kann sich beispielsweise durch eine Urinnote im Schweißgeruch bemerkbar machen. Sogar Tumore können bereits im Frühstadium chemische Stoffe absondern, deren charakteristischer Geruch von Tieren mit feinem Geruchssinn erkannt wird. Die tierische Fähigkeit zur Krebserkennung wurde bereits für Haut-, Prostata-, Lungen-, Gebärmutterhals- und Brustkrebs nachgewiesen. Diese Geruchserkennung soll nun als Vorbild für medizinische Geräte zur Krebsdiagnose dienen.
Also: pflegen Sie sich gut und tragen Sie Ihren Duft zur Schau! Und wenn sich doch mal ein unerwünscht unangenehmer Geruch bemerkbar macht – greifen Sie anstelle scharfer Kaugummis einfach zu St.Sin! Das natürliche Produkt neutralisiert schlechte Gerüche komplett, anstatt sie zu überdecken. So kann ihr natürlicher „Lockgeruch“ weiter prächtig glänzen.