Gesucht wird: Alpha-Softie

Frauen verfügen über fundierte Single-Kompetenzen. Sie pflegen ihre sozialen Kontakte und ihre „BFFs“ – und erhalten sich auf diese Weise einen stabilen Sicherheitsfallschirm für ein mögliches Beziehungsaus. Gemeinsam mit ihrem Freundeskreis sorgen sie für ihre emotionalen Bedürfnisse – im Gegensatz zu Männern, die ihren emotionalen Halt eher exklusiv in der Beziehung suchen. Frauen haben daher grundsätzlich eine größere Trennungsbereitschaft als Männer – und mit der gegenwärtigen Entwicklung hin zum optimierbaren Leben steigt diese Bereitschaft eher noch an. Denn Frau sucht sich nicht mehr bloß den richtigen Partner – sondern den besten. Und das heißt: den Alpha-Softie.

Der Alpha-Softie ist an erster Stelle ein Alpha-Tier – er ist selbstbewusst, zielstrebig, durchsetzungsstark und weiß, was er will. Er ist beruflich erfolgreich, lebt in gesicherten finanziellen Verhältnissen, macht beim flirten auf jeden Fall den ersten Schritt und übernimmt damit den aktiven Part. Dabei ist er jedoch nicht anzüglich, herablassend oder arrogant – sondern charmant und gewitzt. Klingt nach einer anspruchsvollen Aufgabe für die Männerwelt? Es kommt noch besser – denn der Alpha-Softie ist eben auch ein Softie. Er ist kommunikativ, einfühlsam, empathisch und verständnisvoll. Er interessiert sich für die Bedürfnisse seiner Partnerin und bleibt in der Beziehung stets neugierig.

Er begeistert sich für die Familienplanung und möchte aktiv an der Kindererziehung und -betreuung teilhaben. Außerdem kann er kochen. Klingt noch anspruchsvoller? Dann sei noch hinzugefügt, dass er all diese Komponenten natürlich auch im richtigen Verhältnis zeigt – das heißt, zur richtigen Zeit und in der richtigen Dosierung eben mehr Alpha oder mehr Softie. Ach ja, und der Sex – der ist natürlich abwechslungsreich, eine ständige Balance zwischen Dominanz und Verwöhnung. Und: die Interessen des Alpha-Softies weichen leicht von denen der Partnerin ab, damit diese von ihm lernen kann. Allzu weit entfernt er sich interessensmäßig allerdings auch nicht – denn sonst wären mangelnde Gemeinsamkeiten zu beklagen.

Klingt absolut unmöglich? Ist es auch. Werft also einfach ein St. Sin ein und macht euch mit gutem Atem auf die Pirsch – findet den optimalen Partner, oder habt einfach eine Menge Spaß mit dem falschen!