Tabuthema Alkoholfahne Tabuthema Alkoholfahne – nicht immer ein Grund zur Sorge

Ob auf der Arbeit oder im Privatleben – eine Alkoholfahne sorgt stets für unangenehme Fragen oder Blicke. Dabei muss jedoch deutlich unterschieden werden, wovon die Alkoholfahne stammt – resultiert sie lediglich vom Genusstrinken, also dem Glas Wein zum Mittag, oder steckt vielleicht doch mehr dahinter.

Sollte die eine Alkoholfahne des Öfteren auftreten, kann auch eine ernsthafte Erkrankung an Alkoholismus dahinter stecken.

Was sind die Symptome von einer Alkoholkrankheit?

Sollte hinter dem üblichen Feierabend-Bierchen mehr als nur ein tägliches Ritual stecken, dann wird es brenzlig. Überhaupt ist es wenig ratsam, täglich Alkohol zu konsumieren. Vielmehr sollte dem Körper eine regelmäßige Pause gegönnt werden und nicht mehr als vier Tage pro Woche Alkohol konsumiert werden.

Typische Symptome der Alkoholkrankheit

  • Beschaffung und Konsum stehen deutlich im Vordergrund
  • Verlust der Kontrolle über die Menge
  • teils zwanghafter Konsum
  • Vernachlässigung von Freunden, Hobbies und Familie
  • Leugnen der Abhängigkeit bzw. des Suchtverhaltens
  • teils Veränderungen der Persönlichkeit
  • Entzugserscheinungen
  • hohe Toleranz gegenüber Alkohol (hohe Trinkfestigkeit)

In der Fachwelt wird in zwei Arten von Alkoholismus unterschieden. Zum einen besteht eine tatsächliche Abhängigkeit von alkoholischen Substanzen (Abhängigkeitssyndrom). Zum anderen wird in den schädlichen Gebrauch von Alkohol unterschieden. Hier besteht in erster Linie keine tatsächliche Abhängigkeit.

Vielmehr wird Alkohol in so enormen Mengen konsumiert, dass es zu physischen und psychischen Schädigungen Betroffener kommt (Alkoholmissbrauch). Neben Tabak und Bluthochdruck ist der überhöhte Konsum von Alkohol die dritthäufigste Ursache für vorzeitiges Sterben. Besonders Männer sind hiervon betroffen.

Wer ist besonders von einer Alkoholsucht betroffen?

Abgesehen davon, dass besonders Männer von einer Erkrankung an Alkoholsucht gefährdet sind, gibt es keine eindeutigen Tendenzen. Eine Alkoholerkrankung zieht sich quer durch alle Schichten und Bevölkerungsteile. Allerdings deuten statistische Daten darauf hin, dass Menschen in Führungspositionen besonders gefährdet sind, an einer Alkoholsucht zu erkranken.

Daneben spielen in dieser Gruppe aber auch leistungssteigernde Medikamente und Drogen eine größere Rolle, nicht nur der erhöhte Konsum von Alkohol. Politiker, Ärzte und Spitzenmanager fallen besonders stark auf. In diesen Berufsgruppen wird auffallend häufig zur Flasche gegriffen, da der berufliche Druck hier überdurchschnittlich hoch ist.

Aber auch ganz allgemein steigt die Wahrscheinlichkeit für eine Alkoholerkrankung, wenn die persönliche Verantwortung oder der Leistungsdruck im Job sehr hoch sind.

Ab wann gilt man als alkoholabhängig?

Ab wann von einer Sucht bzw. Abhängigkeit gesprochen werden kann und es sich nicht mehr nur um überhöhten Konsum handelt, ist nicht deutlich abzugrenzen. In Fachkreisen wird von Ärzten und Krankenkassen die „Definition von Abhängigkeit“ nach den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verwendet. Dabei müssen von sieben Kriterien mindestens drei erfüllt werden, um die Diagnose „Alkoholkrank“ zu erhalten.

Definition von Alkoholabhängigkeit nach WHO

  1. Toleranzentwicklung (immer höhere Mengen nötig)
  2. Entzugserscheinungen
  3. starkes Verlangen nach Alkohol
  4. Vernachlässigung des Berufs- und Privatlebens (Isolierung)
  5. unkontrollierter Konsum (man kennt keine Grenzen mehr)
  6. Konsumgewohnheiten werden immer eingeengter (Essen und alkoholfreie Getränke nur noch aus Notwendigkeit konsumiert)
  7. trotz bereits eintretender Schädigungen wird Konsum fortgesetzt

Diese Definition der WHO stellt dabei nicht das absolute Kriterium zur Diagnose von Alkoholismus dar. Dennoch kann damit, in Zusammenspiel mit den Trinkmengen und den Befunden von medizinischen Untersuchungen, eine erste Diagnose gestellt und auch die Schwere der Alkoholerkrankung festgestellt werden.

Fakten und Zahlen zum Thema Alkoholabhängigkeit

Wie ernst die gesundheitlichen, gesellschaftlichen und finanziellen Folgen durch die „Volksdroge Alkohol“ sind, dazu einige Beispiele1.

Folgen von Alkoholismus

  • 9,5 Mio. Menschen konsumieren in Deutschland bedenkliche Mengen an Alkohol
  • 1,77 Mio. Menschen gelten dabei als alkoholabhängig
  • jährlich sterben ca. 74.000 Menschen an den Folgen von Alkoholkonsum
  • die Kosten der Folgen von übermäßigem Alkoholkonsum belaufen sich auf ca. 27,7 Milliarden Euro jährlich
  • alle sieben Minuten stirbt ein Mensch in Deutschland an den direkten und indirekten Folgen von Alkoholkonsum
  • jedes siebte Kind hat mindestens einen alkoholkranken Elternteil

Diese ernüchternden Fakten geben nur einen Teil von dem wieder, was Alkohol und dessen übermäßiger Konsum zur Folge hat. Hinzu kommen noch die einzelnen Tragödien und Ereignisse in den Familien von Betroffenen, die wissenschaftlich nicht messbar sind.

St. Sin hilft nicht gegen Alkoholismus, aber umso besser bei einer gewöhnlichen Alkoholfahne

So schlimm eine Alkoholabhängigkeit sein mag, nicht immer steckt bei einer Alkoholfahne auch eine Erkrankung an dieser dahinter. Viel öfter kommt Alkohol noch immer als Genussmittel zum Einsatz. Wer sich nach dem Bier oder Wein in der Mittagspause jedoch keiner gesellschaftlichen Stigmatisierung aussetzen will, der sollte lieber auf ST. SIN N°1 zurückgreifen. ST. SIN N°1 neutralisiert schnell, effektiv und überaus zuverlässig die lästige Fahne nach dem Genuss von alkoholischen Getränken.

Das Traubenzucker-Bonbon mit Energygeschmack dabei einfach zerbeißen, gründlich im Mund verteilen und nach dreißig Sekunden herunterschlucken. Die Alkoholfahne ist dann dauerhaft verschwunden.

Natürlich ist ST. SIN N°1 nur dann empfohlen, wenn es sich nicht um einen übermäßigen, unkontrollierten Alkoholkonsum handelt. Hier sollten sich Betroffene dringend um eine Beratung und Behandlung durch Fachärzte kümmern.

1Die Zahlen und Fakten entstammen der Webseite des Blauen Kreuzes:
http://www.blaues-kreuz.de/bundeszentrale/uebersucht/info-abhaenige.html